Schloß Absberg 

Geschichte von Absberg
Die Geschichte Absbergs reicht zurück bis zur Bronzezeit (Funde 1500 v. Chr.)

Erste urkundliche Erwähnung 948. Hier wird von, einer "Anastasia von Absberg berichtet.
Ab 1331 erhielt Absberg das Vorrecht der Freyung (Asylrecht für Verfolgte Verbrecher erhielten 1 Jahr Asyl in Absberg, danach mussten Sie die Freyung wieder verlassen). Das Asylrecht wurde 1799 aufgehoben. Der letzte Flüchtling starb 1.830. 1349 hat Ritter Goswin von Kaiser Karl IV. die Erlaubnis bekommen, in Absberg eine Burg zu, errichten. 1455 wurde den Absbergern der Blutbann verliehen. Dadurch hatten sie das Recht erlangt auf dem Schönbühl (unterhalb von Absberg) die Todesstrafe zu vollstrecken, die Flurbezeichnung heißt heute noch "im Galgen". Ritter Paul lebte von 1469 - 1503. Er wurde in Gunzenhausen begraben. Das Epitaph ist in der Stadtpfarrkirche zusehen. Berühmter. Raubritter in Absberg war "Thomas von Absberg". Er wurde 1531 ermordet.

  • Ritter Hans Christoph starb im Jahre 1562. Das schöne Epitaph ist noch heute in der Absberger ev. Kirche zu sehen. Mit Hans Veit stirbt das Adelsgeschlecht in Absberg im Jahre 1647 aus.
  • Im Mittelalter war Absberg der Adelssitz der "von und zu Absberg"; Dornhausen und Ramsberg (ältestes Rittergeschlecht Frankens)...
  • Im Jahre 1652 übernimmt der "Deutschorden" Absberg. Freiherr von Hornstein lässt 1725 das Schloss errichten. Als Architekt fungierte "Gabriel de Gabrieli". Dieser baute u.a. Schlösser in Ansbach und Eichstätt.
  • Der Ritterorden wird 1806 aufgelöst.
  • Schloss ist in Privatbesitz bis 1909. Es wird dann von der Regens-Wagner Stiftung in Dillingen erworben. Seit dieser Zeit werden dort behinderte Menschen betreut. Seit 1627 gibt es in Absberg eine Forstdienststelle.
  • Eine Polizeistation gab es von 1800 - 1948.
  • Auf 35 ha wurden von 55 Bauern Hopfen angebaut. Heute gibt es keinen Landwirt mehr, der Hopfen anbaut.
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